Artikel-Schlagworte: „Markenführung“

Was mich an der Big-Data-Offensive der Absatzwirtschaft ärgert

Wer mich kennt, weiß: Zur herrschenden Lehrmeinung des Marketing habe ich eine kritische Haltung. Das Print-Abo der Absatzwirtschaft habe ich vor drei Jahren schon gekündigt. Den Newsletter beziehe ich noch. Ab und zu verweist er auf interessante Artikel.

Andererseits fühle ich mich mit der Disziplin des Marketing immer dann besonders verbunden, wenn sie sich gegenüber Vorstand, Controlling oder Vertrieb behaupten muss. Aus irgendeinem tieferen Grund ergreife ich Partei. Und so reagiere ich allergisch gegen die „Big-Data-Offensive“. Seit Monaten erscheint im Newsletter der Absatzwirtschaft ein Teaser mit folgendem Tenor: „Marketer – kommt endlich raus aus Eurer analogen Komfortzone, sonst geht es Euch an den Diesen Beitrag weiterlesen »

Management ohne Kontrollzwang

Zwang ist doch nicht schön. Wie wäre es, den einfach loszulassen?

Das geht auch im Management. Denn wenn wir dem Kontrollzwang adé sagen, brauchen wir auch keine Angst mehr vor Planabweichungen zu haben. Angst ist Diesen Beitrag weiterlesen »

Markenführung außer Kontrolle

„Souveräne Markenführung“ ist vor gut einem Jahr als Managementkonzept an den Start gegangen. Ausgewiesene „Mission“ war und ist es, jenen Bereich der Markenführung in das Bewusstsein der Manager zu bringen, der außerhalb ihrer direkten Kontrolle liegt, aber stetig an Bedeutung gewinnt.

Inzwischen sprechen auch die Chefs großer Agenturen laut und deutlich Diesen Beitrag weiterlesen »

Markenblogger Daniel Kölle

Daniel Kölle1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Die Markenführung und traditionell gesehen die Markentechnik laufen immer wieder Gefahr, dass die Marke versteinert. Im Zeitalter der Mitmach-Markenführung sind die CEOs, Marketingmanager und Brand Manager gefordert, ein konsistentes, gleichbleibendes Markenerlebnis zu erzeugen. Dabei gefällt mir, dass sich die Marke laufend im Dialog befindet und dadurch ständig Leben eingehaucht wird.

Auf der anderen Seite sträuben sich die Nackenhaare Diesen Beitrag weiterlesen »

Social Media Experte Arnold Melm aka countUP

CountUp1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Klassisch betrachtet bietet eine Marke Orientierung. Das erreicht sie, indem sie sich von anderen unterscheidet. Unverwechselbar ist. Dem Vergleich entzieht – und so mehr wert ist: Sie schwebt über den Niederungen der Preise. Sie hat eine einzigartige „Persönlichkeit“. Diese ist quasi unantastbar. Jede Veränderung, die nicht von den Hohepriestern der Unternehmensleitung abgesegnet wird, ist geradezu ein Sakrileg. Klar, es gibt Kundenwünsche, auf die man reagieren kann. Aber man muss es nicht. Das ist so als wünsche sich Diesen Beitrag weiterlesen »

Sönke Winter von der Agentur Heuer & Sachse

Sönke Winter1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Jede Marke gehört den Verbrauchern, ohne sie entsteht sie gar nicht erst. Aber gerade deshalb müssen die Markenmacher der Marke bei ihrer „Geburt“ eine klare Kontur mit auf den Weg geben, um ihre Entwicklung im öffentlichen Dialog effektiv zu bedingen.

Aber auch Mitmach-Markenführung muss und sollte vom Markenmacher gelenkt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Social Media Expertin Tanja Kiellisch

1Tanja Kiellisch. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Sie reden über meine Marke? Sehr gut! Sie haben eine Meinung zu meiner Marke? Noch besser! Trotzdem bedeutet auch moderne Markenführung, der Marke eine einzigartige Identität zu verleihen, sie im Sinne der Unternehmensstrategie zu formen und dem Verbraucher klar zu kommunizieren, was ihn im Umgang mit der Marke erwartet. Diese Markendetails kann der Konsument weder wissen, noch kreieren. Denn das ist nicht seine Aufgabe. Unter Mitmach-Markenführung verstehe ich Diesen Beitrag weiterlesen »

Unternehmensberater Dr. Christoph Herrmann

Dr. Christoph Herrmann

1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Jede gelungene Markenführung ist „Mitmach-Markenführung“, da eine Marke nur am Markt erfolgreich sein kann, wenn der Kunde/die Kundin „mitmacht“ (sprich: die Marke wahrnimmt, wertschätzt, kauft und in seinen jeweiligen Alltagskontexten auch benutzt). Ob man deshalb gleich den Kunden zum Gralshüter seiner Marke machen sollte, ist fraglich. Interaktive Formen der Markenkommunikation sind heute selbstverständlich, die pure Markenanarchie jedoch brandgefährlich. Nicht zuletzt die Mega-Marke Apple Diesen Beitrag weiterlesen »

B2B-Branding Professional Annika Pötter

Annika Pötter1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Es ist eine Möglichkeit zu fragen, wie jemand dazu steht, eine andere anzuerkennen, dass es eine unumstrittene Gegebenheit ist, dass Kunden oder allgemein Stakeholder ihre Meinung öffentlich kundtun und Unternehmen nunmehr aufgefordert sind Maßnahmen und Instrumente zu entwickeln, um die schon fast verlorene Kontrolle wenigstens ein Stück weit zurückzugewinnen. Meiner Meinung nach geht es nicht um die Frage, ob ich den Zustand – oder nennen wir es die Herausforderung – schätze oder zurückweise. Es geht darum, strategische Handlungspläne für Unternehmen zu entwickeln, die sich interdisziplinär dieser Thematik widmen. Hierzu zählen Diesen Beitrag weiterlesen »

Markenexperte Karsten Kilian

Karsten Kilian1. Wie stehen Sie zum Thema „Mitmach-Markenführung“?

Mitmachen im Sinne von Marken kaufen und sich in der Öffentlichkeit damit zeigen ist jederzeit wünschenswert, mitgestalten überall dort wo’s Sinn macht, z.B. bei der Gestaltung einer Verpackung oder der Auswahl einer neuen Geschmacksrichtung. Die Führung einer Marke sollte jedoch auch in Zeiten von „Social Media“ und „Brand Hacking“ beim Unternehmen liegen. Marken lassen sich nicht von außen, durch unkoordinierte und teilweise chaotische Gruppierungen führen. Das heißt aber nicht, dass von außen kreativer Input nicht erwünscht sei. Im Gegenteil: Mitmachen ist gewollt, mitführen nicht! Diesen Beitrag weiterlesen »

Unternehmergarten Schöneiche
 Klaas Kramer - Experte bei 10minutes